PILLICHSDORF

Pillichsdorf liegt eingebettet zwischen den Hügeln des Weinviertels und der Ebene des Marchfeldes (Wiener Becken) im östlichen Niederösterreich, auf einer Seehöhe von 167 m über der Adria (bezogen auf die Schwelle des Kirchturmes).
Erreichbar ist Pillichsdorf über die Brünner Bundesstraße (B7) ca. 15 km nördlich der Wiener Stadtgrenze. In Eibesbrunn bzw. Wolkersdorf biegt man dann nach Pillichsdorf ab. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht man uns am besten über die Schnellbahnlinie S2 (Station: Obersdorf-Pillichsdorf).
Politisch gehört Pillichsdorf zum Gerichtsbezirk Wolkersdorf bzw. zum Verwaltungsbezirk Mistelbach.
Pillichsdorf ist eine selbstständige Marktgemeinde und trotz der Stadtnähe zu Wien ein kleines, liebliches, ländliches Dorf mit ca. 1.300 Einwohnern geblieben. Der Rußbach, welcher quer durch die Ortschaft fließt, verleiht Pillichsdorf einen ganz besonderen Touch.
Viele Leute müssen heute berufsbedingt ins nahe Wien pendeln. Ein Teil der Bevölkerung ist auch in der Landwirtschaft tätig. Der Weinbau hat in Pillichsdorf schon seit jeher Tradition.

Die Gründung des Ortes wird um 1050 n. Chr. angenommen und geht auf den Salzburger Grafen Siegehart bzw. auf dessen Gattin Pihilit zurück (von dieser stammt auch der jetzige Name Pillichsdorf ab). 1370 erhielt Pillichsdorf das Marktrecht.
Das typische Erscheinungsbild von Pillichsdorf ist geprägt von der wunderschönen Pfarrkirche (bis vor kurzem war diese auch die Dekanatskirche des Dekanates Pillichsdorf - jetzt Wolkersdorf), welche oft als Dom des Marchfeldes bezeichnet wird. Der erste Kirchenbau geht bereits auf die erste Hälfte des 11. Jhdt. zurück. Die Kirche ist eine dreischiffige Basilika im romanischen Stil. Später wurde ein Zubau im gotischen Stil hinzugefügt
Der Tumulus (Kalvarienberg) ist ein Hügelgrab, von wo aus Kaiser Franz I. den Verlauf der Schlacht von Wagram (heute: Deutsch-Wagram) am 5. + 6. Juli 1809 verfolgte. Bei einer Untersuchung des Hügels wurden Leichenteile eines verbrannten Mannes mit zahlreichen Grabbeigaben aus der Zeit um 650 v. Chr. entdeckt. Im Turmmuseum unserer Pfarrkirche sind Teile dieser Ausgrabungen zu bewundern.
Einige Fotos von Pillichsdorf:
Bilder vom Sportplatz Pillichsdorf:
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| Sportplatz | Umkleidekabinen |